Wandern mit Hund: So können Kuhattacken vermieden werden

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Abstand halten – wenn das nur immer so einfach wäre. Denn geht’s im Sommer auf die Alm, ist die Begegnung mit der Kuh meist vorprogrammiert. Und leider oft nicht ganz problemlos. Kühe sind auf unsere vierbeinigen Begleiter nämlich nicht immer gut zu sprechen…

Achtung vor Mutterkühen – sie wollen ihre Kleinen vor unseren Hunden meist beschützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abstand halten – wenn das nur immer so einfach wäre. Denn geht’s im Sommer auf die Alm, ist die Begegnung mit der Kuh meist vorprogrammiert. Und leider oft nicht ganz problemlos. Kühe sind auf unsere vierbeinigen Begleiter nämlich nicht immer gut zu sprechen.

Der Almsommer naht, der Berg ruft, und ab geht es über Stock und Stein – durch die nächste Kuhweide hindurch? Besser nicht. Denn Kühe sind von unseren vierbeinigen Lieblingen nicht immer so begeistert, wie wir es sind. Leider oft ganz im Gegenteil. Vor allem Muttertiere können Hunde nämlich mitunter als Bedrohung ansehen – und sind dann nicht zimperlich, wenn es darum geht, ihren Nachwuchs auch zu verteidigen.

„Achtung Weidevieh“

Meldungen von Kuhattacken bei Almwanderungen häuften sich auch im letzten Jahr, weiß der Österreichische Tierschutzverein. Und gibt wertvolle Tipps, wie sich so manche vermeiden ließe. Abstand halten sollte dabei an vorderster Stelle stehen. Wanderwege, die durch Kuhweiden führen, sind häufig mit Schildern „Achtung Weidevieh“ gekennzeichnet. Gut wäre, großräumig auszuweichen oder alternative Wanderrouten zu suchen.

An die Leine – von der Leine

„Nehmen Sie lieber einen kleinen Umweg in Kauf und umwandern Sie die Herde großräumig“, empfiehlt  der Österreichische Tierschutzverein. Oft steht sie dann plötzlich doch da, die Kuhherde. Was nun? „Lassen Sie Ihren Hund keinesfalls von der Leine und halten Sie diese kurz“, rät der Tierschutzverein in diesem Fall. Und: „Unterbinden Sie, wenn möglich, lautes Bellen“.

Die National Farmers Union etwa rät: „Ihr Hund kann Vieh erschrecken oder verletzen. Nehmen Sie ihn an die Leine, wenn Rinder in der Nähe sind, aber lassen Sie ihn laufen, wenn er gejagt wird“. Denn greift eine Kuh tatsächlich an, ist es nur der Zweibeiner, der nicht davonlaufen sollte. Leinen los, heißt es für den Hund, „damit er sich in Sicherheit bringen kann“. Durch lautes Rufen oder Drohgebärden mit dem Wanderstock kann man die Kuh zum Umkehren bewegen. „Während Ihr Hund flüchtet, können Sie langsam den Rückzug aus der Gefahrenzone antreten – dabei sollten Sie den Tieren aber nicht den Rücken zuwenden“, so der Tierschutzverein.

Wenn Kühe drohen

Sieht man sich und seinen Hund einer Rinderherde gegenüber, sollte man auf jeden Fall versuchen, Ruhe zu bewahren. Und auf eventuelle Drohgebärden achten. Die sind bei Kühen nämlich relativ einfach zu erkennen. „Sie heben und senken den Kopf, gehen dann etwas in die Knie und schnauben. Bevor sie wirklich angreifen, gehen die Rinder meist ein paar langsame Schritte nach vorne.

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